Als Katholiken neigen wir dazu, Heilige aus einer solchen Distanz zu bewundern, dass wir vergessen, dass auch sie nur Menschen waren, die jeden Tag nach besten Kräften mit Gottes Gnade zusammenarbeiteten.
Wir neigen dazu, einzelne Aspekte im Leben eines Heiligen zu bewundern, aber zu behaupten, dass das Leben dieser Person im Ganzen betrachtet einfach zu extrem sei und Gott von niemandem so viel Bekehrung und Hingabe erwarten könne. Doch Gott verlangt nur, dass wir unser Bestes geben – in unserem eigenen Rahmen, zu unserer eigenen Zeit und auf unsere eigene Weise.
„In seinem Willen liegt unser Friede“, singen die Heiligen in Dantes Göttlicher Komödie. Doch wir können keinen wahren Frieden finden, solange wir unserer Hinwendung zu Gottes Wegen keinen ergebnisoffenen Weg lassen. – Pat McCloskey